Hilfe für kranke Kinder

[Artikel aus der Schaumburger Zeitung vom 10. Oktober 2013]


RHM Mode spendet Kuchengeld ans Mindener Klinikum

Professor Dr. med. Bernhard Erdlenbruch (r.) und Professor Dr. med. Ulrich Cirkel nehmen die Spende von Monika Kracht (2.v.r.) und Ursula Hebestreit entgegen.

Rolfshagen/Minden. Wenn das Unternehmen RHM Mode zu einem seiner Aktionstage lädt, gehört schon fast in guter Tradition ein reichhaltiges Kuchenbüfett zum Angebot. Daran dürfen sich die Kunden

kostenlos bedienen, viele folgen jedoch der Bitte, eine Spende für den guten Zweck zu hinterlassen. 650 Euro sind auf diese Weise von März bis September zusammengekommen und wurden jetzt an das Mindener Johannes-Weßling-Klinikum übergeben.

Das Geld soll möglichst Kindern zugute kommen. Das war der Wunsch von RHM-Verkaufsleiterin Ursula Hebestreit und Monika Kracht, Ehefrau von Karl Heinz Kracht, gemeinsam mit Dr. Dietrich Bock Geschäftsführer des  Unternehmens, die die Spende überbrachten. „Unser Sohn ist auch Kinderarzt“, erläuterte Monika Kracht die enge Verbindung zum Fachgebiet.

Ein Wunsch, dem Professor Dr. med. Bernhard Erdlenbruch, Chefarzt der Kinderklinik, und Professor Dr. med. Ulrich Cirkel, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, gerne nachkamen. Sie schlugen vor, das Geld dem Förderverein des Eltern-Kind-Zentrums (ELKI) zur Verfügung zu stellen. Der Verein hat im vergangenen Jahr beispielsweise einen großen Spielplatz errichtet, in dem sich die kleinen Patienten, aber auch Geschwisterkinder, seither ablenken und austoben können. Eines der kommenden Projekte des Fördervereins sei die Anschaffung einer Übungseinheit für das Kreissaalteam. Dabei handele es sich um eine spezielle Puppe, an der Schwestern, Ärzte und Hebammen den Ernstfall simulieren können.
 
Die beiden Mediziner freuten sich sehr über die Spende. „Wir fühlen uns auch für den Bereich Schaumburg zuständig“, erklärt Erdlenbruch. Denn die niedersächsischen Kinderkliniken seien von vielen Teilen Schaumburgs recht weit entfernt, sodass das Mindener Klinikum auch eine Anlaufstation für viele Schaumburger Patienten geworden sei. [Jaj]